Klassentreffen
Gestern gab es für mich den Clash der Generationen an einem Tag. Am Morgen begleiteten wir unseren jüngeren Sohn bei seiner Jugendfeier im Berliner Friedrichstadtpalast und hatten gemeinsam mit ihm und Teilen der Familie einen feinen Tag.
Am Abend fuhr ich dann noch zu meinem eigenen Klassentreffen anlässlich unseres Abiturs vor 30 Jahren.
Während am Vormittag also sich alles um die Zukunft drehte, schwelgten wir am Abend in alten Geschichten.
Heute Morgen saß ich dann wieder mit meiner Herzensdame zusammen und berichtete ihr von den vielen kleinen Geschichten, die ich gestern Abend gehört hatte.
Es waren viele spannende Lebenswege, erstaunlich viele Langzeitpaare für eine Großstadt, die seit Schulzeiten zusammen sind. Stories über bereits erwachsene Kids, über dann doch gut verlaufene Scheidungen und auch einige harte Brüche im Leben.
Interessant fand ich dann auch, wie viele Leute von uns in genau dem Ortsteil des Berliner Stadtrandes geblieben sind und dort mit ihren Familien die Wurzeln ihrer Eltern verstärkt haben. Da scheint mir ein Unterschied zwischen Großstadt und ländlichem Raum zu bestehen. Vielleicht nehme ich das aber auch nur verzerrt wahr.

Inzwischen rattern die ersten Bilder vom gestrigen Abend in die WhatsApp-Gruppe, viele Danksagungen an die Organisator:innen und Bekundungen, beim nächsten Mal dabei zu sein.
Es war ein feiner Abend für mich. Und als ich mich heute Nacht – am Ende des Abends – mit dem Taxi nach Hause gondeln ließ, dachte ich ganz beseelt: schön, dass es Euch alle gibt.