Ein MacBook Neo, das ich mir wünsche
Warum das MacBook Neo eine gute Idee von Apple war und ich gern ein nächstes Neo in der Tradition des Powerbooks hätte.
Seit dem Launch des MacBook Neo ist es ja fast schon gute Sitte, das neue Apple-Laptop entweder über den Klee zu loben oder es total doof zu finden.
Ich fand den Launch von Apple unerwartet und gleichzeitig wahnsinnig clever. Denn mit iMac, Mac Mini, iPod, Apple TV, iPhone und iPad hatte man die Apfelmarke schon lange aus dem Profisegment in den absoluten Mainstream geholt. Bei den Desktops ging man vom Pro- über den Semipro- bis in den Home-Bereich. Bei iPhones und iPads hat man über die Jahre den Pro-Bereich überhaupt erst nachträglich aufgebaut. Bei den Laptops war man eigentlich vom Pro- bis in den Consumerbereich schon durch. Das MacBook Air war ja schon eine einfache, aber sehr wirkmächtige Alltagsmaschine und für Apple-Maßstäbe halbwegs günstig.
Gerade heute lese ich aber bei macrumors.com, dass es da einen ganz ganz fetten Markt gibt – das Segment für Laptops unter 700 US-Dollar. Da gehen jährlich ca. 75 Millionen Stück über den Tisch und Apple hatte bisher nichts davon. Und weil das hochpreisige Laptop-Segment, in dem Apple bisher unterwegs war, seit Jahren rückläufig ist bzw. mindestens stagniert, ist die Idee natürlich sehr clever gewesen, in dem günstigen Segment nach einer Lösung zu suchen. Ein Laptop mit einem iPhone-Chip auszustatten, das macht für mich deshalb Sinn, weil ich ein iPhone 17 Pro Max nutze und weiß, was das für ein Bolide ist.
Und bei allem Geunke: Apple hatte wohl den richtigen Riecher. Satte 1,1 Millionen MacBook Neos sollen im ersten Quartal 2026 verkauft worden sein. Das "Kleine" ist damit direkt auf Platz 1 der Apple-Laptop-Charts eingestiegen.
Jetzt hab ich hier ein so langes Vorgeplänkel aufgeschrieben, kommen wir endlich zu meiner kleinen Wunschliste für eines der nächsten MacBook Neos.
- Ich hätte gern ein Gerät mit 11-Zoll-Display. Klein und für unterwegs, gern als Alternative zum iPad Pro bzw. iPad Mini.
- Sim-Karte an Bord. Bis heute finde ich es schräg, dass man ein MacBook (egal ob Air oder Pro) nicht mit Mobilfunk-Verbindung bekommt. Jetzt, da man einen Telefon-Chip nutzt, müsste doch erst recht ein Mobilfunk-Chip möglich sein. Und mir ist klar, dass die Option dann etwa 130 Euro Preisaufschlag bedeutet.
- Wenn sich Apple dann noch dazu hinreißen lassen würde, sowohl bei Arbeitsspeicher als auch SSD-Speicher mehrere Größen anzubieten, dann wäre das Gerät eines Tages der perfekte Nachfolger für mein aktuelles MacBook Air (M1-Chip).
Letztlich möchte ich eine kleine Maschine, mit der ich wirklich viel mobil sein kann und die mir mehr Freiheit bietet als ein iPad. Ich hatte damals das Powerbook G4 mit 12 Zoll-Display. Damit bin ich u.a. als Tourmanager durch den DACH-Raum gereist, habe im Tourbus als auch in Backstages sowohl Webseiten gepflegt als auch digitale Inhalte produziert. Ich möchte da gern wieder anschließen, erst recht, seit ich nun wieder in ein Blog schreibe. ;-)
