Das große Fressen: Pseudo-Frittata mit Kräuterghurt und Marmelade

Das große Fressen: Pseudo-Frittata mit Kräuterghurt und Marmelade
Don‘t call it Puffer!

Am Samstag war ja Pastatag, as I wrote hier. Nach solch einem Tag bleiben gern mal Nudeln über. Gelegentlich nutze ich die Restnudeln dann am Sonntag für ein einfaches Gericht zum Abendbrot.

Und genau so trug es sich gestern zu. Wir hatten unser Mittag in Form von gegrillter Bratwurst im Industriebrötchen auf einem lokalen Fußballplatz eingenommen. Unser jüngerer Sohn hat in diesem Jahr seine Schiedsrichter-Karriere gestartet und gestern schauten wir seinem Paten zu, der ihn bei den ersten Spielen begleitet und ihm wertvolles Feedback gegeben hatte.

Das Abendbrot sollte also ähnlich heiß und fettig werden, wie das Mittagessen. Die Nudeln vom Vortag hab ich dafür mit Stärke und Eiern gemischt und in der Pfanne - quasi - frittiert.

Here we go:

  1. Spaghetti geschnippelt.
  2. Eier mit Teriyaki-Majo, etwas Hoisin-Sauce und frischem Knoblauch gemischt.
  3. Die Eiermische unter die Nudeln gehoben, mit “Café de Paris“-Gewürzmischung aufgehübscht.
  4. Mein kleiner Hack: Ich hebe immer noch eine gute Menge Stärke unter den Mix. So bleibt die Masse in der Pfanne stabil. Das war mir wichtig, weil ich eher eine Art Puffer ausbacken wollte, als nur eine Nudelmasse braten.
  5. Mit einer Kelle hab ich dann diese kleineren „Puffer“ geformt und in der Pfanne in viel Öl ausgebraten.
  6. Parallel wurde Joghurt mit Knoblauchpulver, TK-Kräutern und etwas Remoulade gemischt. Ich nenne es Kräuterghurt. Warum?! Weil ich kann. 🤪
  7. Da man bei uns auch gern mal herzhaft mit süß mischt, hab ich die Pseudofrittata zusätzlich mit Erdbeermarmelade serviert. Kann man machen, muss man aber nicht.

Schmecken lassen!