Sonntagsleseliste 03

Sonntagsleseliste 03

Es ist wieder Sonntag und da gibt es ein paar ausgewählte Links, die sich bei mir in den letzten Tagen angesammelt haben, als Vorschläge für den Lesekonsum.

  1. Dr. Ann-Kathrin Biewener und das Watergate Open Air sowie Clubkultur in Berlin-Tempelhof

Frau Dr. Biewener ist zwar Mitglied einer Partei, die ich nicht mehr wähle, weil ich maßlos von ihr enttäuscht bin – speziell vom Berliner Verband. Gleichzeitig ist sie als Mensch ganz interessant mit ihrer Aufgabe der Leitung der Wirschaftsförderung des Bezirks Tempelhof-Schöneberg. Das Musikmagazin Groove widmet sich der Dame und ihrer Arbeit in Bezug auf die Berliner Clubkultur in ihrem Stadtbezirk. Und dieses Zitat hat es mir dann auch angetan: „Ich wünsche mir, dass meine Kinder später noch erleben können, was eine gute Berliner Nacht ausmacht”. Denn das wünsche ich mir für unsere Jungs auch.
Meine Leseempfehlung ist das Interview auf groove.de >>

  1. Ein MK4. R∞k für alle! Wie Retro-Gaming-Turniere eine neue Konsole entstehen ließen

Ein paar Freunde haben sich zusammengetan und entwickeln dank eigenem Können auf Basis eines Raspberry Pis eine Retro-Spiele-Konsole. In dem verlinkten Blogbeitrag schreiben sie auf, wie es zu dieser Idee kam. Für mich liest es sich so, als würde ich mir eines Tages vielleicht doch mal so ein kleines Teil shoppen wollen. Denn es klingt alles sehr sympathisch und ich hoffe, ich bleibe am Thema dran. Die ganze Story samt Bildern und mehr auf rook.computer >>

  1. Tunegirl – die Frau, die Musik an den Knöpfen regelt

Anfang Mai 2026 fand in Berlin die Superbooth statt. Ohne selbst vor Ort gewesen zu sein, würde ich sie als eine Mischung aus Verkaufsmesse für Synthies und elektronische Musikgeräte und elektronisches Live-Musikfestival bezeichnen wollen.

Im Nachgang der Veranstaltung gingen ein paar Videos über Social Media steil, die eine Frau ü60 an Drum Machines und Synthies zeigten, die die Crowd zum Rocken und Jubeln brachte. Für mich klang das nach astreinem Acid und ich war hooked. Es stellte sich heraus, dass die Dame Andrea Gill heißt, 63 Jahre jung ist und sich im Internet und auf der Bühne Tunegirl nennt.

Tunegirl ging mit ihrem Live-Set von der Superbooth in der internationalen Technoszene viral und deutsche Medien scheinen noch immer keine Notiz davon genommen zu haben. Ich habe nur zwei Artikel gefunden und der bessere ist der von Ulrike Hagen, die für die Kreiszeitung des Ippen-Verlages einen kleinen informativen Artikel über Andrea Gill aus Niedersachsen geschrieben hat. Hier lesen und zur Erleuchtung kommen: kreiszeitung.de >>